Heidelberg: Bundeshauptstadt im Naturschutz 2007
Die Stadt Heidelberg gehört seit 15 Jahren zu den Pionieren kommunalen Engagements für Erneuerbare Energien. Zu den Projekten gehören neben der Einführung eines eigenen "Heidelberger Standards" zum Klimaschutz die Einrichtung von verschiedenen Akteursgruppen und Gesprächskreisen. Anfang der 90er Jahre wurde ein kommunales Energiemanagement eingeführt. Der Gesamtstrombedarf der Stadt muss mit mindestens 25 Prozent Ökostrom gedeckt werden. Der Aufpreis für den Ökostrom wird von den Stadtwerken Heidelberg als Stromanbieter in Erneuerbare Energien investiert.
Eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit schafft günstige Bedingungen für Erneuerbare Energien, indem Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Handwerker und Architekten organisiert werden und sogenannte "Energieteams" die Jugend an die Themen Energie und Umwelt heranführen. Durch die kommunalen Rahmenbedingungen konnten viele Erneuerbare- Energien-Projekte in Heidelberg umgesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise im Heidelberger Stadtgebiet das Wasserkraftwerk am Karlstor, drei Holzhackschnitzel-Heizanlagen, drei Biogasanlagen, zahlreiche thermische Solaranlagen mit einer Kollektorfläche von rund 3.300 Quadratmetern und mehrere Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,2 Megawatt.








