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Mit diesem Online-Wertschöpfungsrechner können Sie auf Basis von bundesweiten Durchschnittswerten für typische Beispielanlagen eine erste Orientierung berechnen lassen für die Größe der
- Wertschöpfungseffekte,
- Klimaschutzeffekte und
- Beschäftigungseffekte
von einzelnen oder mehreren Erneuerbare-Energien-Anlagen.
Dabei werden folgende Effekte grob überschlägig nach Maßgabe unserer Methodik* berechnet:
- Kommunale Wertschöpfungseffekte
- Kommunale Steuereinnahmen (Gewerbesteuer auf Unternehmensgewinne und Anteile an der Einkommensteuer)
- Unternehmensgewinne
- Einkommen aus Beschäftigung
- Klimaschutzeffekte (vermiedene Treibhausgase)
- Beschäftigungseffekte (Vollzeitarbeitsplätze)
Über das Handbuchsymbol
Handbuch können Sie weitere Hilfe und detaillierte Angaben zur Berechnungsmethode, den Berechnungsgrundlagen und den berücksichtigten Faktoren des Online-Wertschöpfungsrechners erhalten. Diese umfasst generelle Fragen zur Systematik und Grundlage der Rechenwege, aber auch praktische Hinweise zu den von Ihnen benötigten Angaben sowie Beispiele. Darüber hinaus werden wichtige Begriffe geklärt.
Sie können grob überschlägig die Wertschöpfungs-, Klimaschutz- und Beschäftigungseffekte für das Jahr 2011, für das Jahr 2015 oder für das Jahr 2020 bzw. die dazwischen liegenden Zeiträume ermitteln.
*Hinweise zur Methodik:
Der Online-Wertschöpfungsrechner kann keine Wirtschaftlichkeitsberechnung für ein geplantes oder realisiertes Projekt mit Erneuerbare-Energien-Anlagen ersetzen. Auf Basis von bundesweiten Durchschnittswerten für typische Beispielanlagen bietet der Online-Wertschöpfungsrechner lediglich eine erste Orientierung für die Größe der Wertschöpfungs-, Klimaschutz- und Beschäftigungseffekte. Je nach lokalem Standort und Anlagenkonzeption können die Effekte deutlich höher oder niedriger ausfallen. Es handelt sich um eine grobe, aber in der Größenordnung konservative Abschätzung der untersuchten Effekte.
Es werden nur Effekte im Zusammenhang mit der Errichtung und dem Betrieb der Erneuerbare-Energien-Anlagen, nicht jedoch die Produktion der Anlagen und Komponenten selbst berücksichtigt. Zudem bleiben sämtlich Effekte durch wirtschaftliche Aktivitäten von Unternehmen, die über den untersuchten Raum (Kommune/Region) hinausgehen, unberücksichtigt. In den Wertschöpfungsketten „Biogasanlagen“, „Biodieselanlagen“, „Bioethanolanlagen“ sowie „Pflanzenölmühlen“ werden die Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte im Zusammenhang mit Anbau und Bereitstellung von Biomasse nicht berücksichtigt.
Einzelheiten der Berechnungsgrundlagen, der berücksichtigten Faktoren und der Systematik des Wertschöpfungsrechners können Sie dem Handbuch
Handbuch entnehmen.
Sollten die hier erforderlichen Eingabedaten nicht bekannt sein, wird darauf hingewiesen, dass durch die Eingabe von Schätzwerten, die nicht auf einer Kenntnis der tatsächlichen Situation beruhen, sehr ungenaue und damit wenig aussagekräftige Ergebnisse entstehen können. Fehlt eine hinreichend genaue Kenntnis über die geforderten Eingabedaten, wird empfohlen, zusätzlich zur Erhöhung der Ergebnisqualität eine empirische Datenerhebung bzw. Befragung im Untersuchungsgebiet durchzuführen. Eine solche Erhebung kann zusätzlich dazu genutzt werden, die Stärken und Schwächen in den verschiedenen Wertschöpfungsketten zu identifizieren und so eine gezielte regionale oder kommunale Branchenförderung zu gestalten.
Der Wertschöpfungsrechner wurde mit größtmöglicher Sorgfalt und nach bestem Wissen erstellt. Dennoch sind Fehler nie auszuschließen. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit vom durch den Wertschöpfungsrechner ermittelten Ergebnisse. Die im Programm hinterlegten Daten und Kenngrößen gehen auf Studien des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zurück:
- Aretz, Astrid/ Hirschl, Bernd/ Prahl, Andreas/ Böther, Timo/ Heinbach, Katharina (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, IÖW, in Kooperation mit dem Zentrum für Erneuerbare Energien der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, ZEE): Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien. Abschlussbericht. Berlin, September 2010.
- Aretz, Astrid/ Hirschl, Bernd/ Böther, Timo (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, IÖW): Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien. Update für 2010 und 2011. Kurzstudie. Berlin, Oktober 2010.