Special Solarparks (Freiflächenanlagen)

- Foto: Conergy AG
Landschaftsbild
Die Hauptsorge bei Freiflächen-Photovoltaikanlagen betrifft das Landschaftsbild. Ob es sich um eine Bereicherung oder eine Verschandelung des Landschaftsbildes handelt, hängt immer vom subjektiven Empfinden ab. Die Wahl des Standortes hat aber wesentlichen Einfluss auf die Befürchtungen. Anlagen sollten daher nicht auf exponierter Stelle, beispielsweise Anhöhen, errichtet werden.
Ideale Standorte sind ehemalige industriell genutzte Flächen, wie beispielweise Gewerbegebiete, Fabrikgelände oder leer stehende Kasernen und Übungsplätze. Beispiele für erfolgreiche Projekte sind Morbach und Brandis. Maßnahmen, die zu einer Einpassung der Anlage in das Landschaftsbild führen, haben sich bewährt. Die Anlagen können an den Grenzen begrünt und mit einem Heckenbewuchs kann die direkte Einsicht auf die Anlage verhindert werden. Freiflächensolaranlagen können sogar touristisch genutzt werden, wenn sie zum Beispiel als Sehenswürdigkeiten in Besichtigungstouren eingebaut werden.
Bodenversiegelung
Befürchtet wird, dass Freiflächenanlagen eine verstärkte Bodenversiegelung bewirken und damit negative ökologische Folgen haben. Tatsächlich liegt aber die Bodenversiegelung in der Regel unter fünf Prozent. Eine mögliche Kompromisslösung kann das Anlegen eines Feuchtbiotops als Ausgleich sein. Weiterhin können die Flächen unter den Modulen begrünt und gleichzeitig als Schafweide genutzt werden. Mehr Informationen dazu hier.
Der Bundesverband Solarwirtschaft hat in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland im Oktober 2005 Kriterien für naturverträgliche Photovoltaik-Freiflächenanlagen veröffentlicht.







