Wichtige Akteure einbinden
In jeder Kommune gibt es Akteure, die für eine erfolgreiche Planung und Umsetzung von Energieerzeugungsanlagen von besonderer Bedeutung sind. Um die Akzeptanz Erneuerbarer Energien zu steigern, sollten diese von Anfang an über Planungen informiert und in die Diskussion einbezogen werden.
Zunächst ist zu klären, wer die relevanten Akteure sind, welche Interessen sie haben und welche Einstellung gegenüber der Nutzung Erneuerbarer Energien. Sie lassen sich in Befürworter, Neutrale und Bedenkenträger einteilen und müssen entsprechend ihres Interessenhintergrunds (z.B. Finanzen, Arbeitsplätze, Naturschutz) angesprochen werden. Die Naturschutzakteure werden sich dabei für andere Aspekte interessieren als beispielsweise das Handwerk.
Überzeugungsarbeit leisten und vorhandenen Sachverstand nutzen
Dabei gilt es nicht nur, möglichst viele Akteure von den Vorteilen Erneuerbarer-Energien-Anlagen zu überzeugen, sondern auch den vorhandenen Sachverstand für eine optimale Planung zu nutzen. Denn die Vor-Ort-Experten können unter Umständen wertvolle Hinweise zu Standortalternativen oder Ähnlichem geben.
Zu den relevanten kommunalen Akteuren gehören insbesondere:
- Mitglieder des Gemeinderats oder des Stadtparlaments
- Verwaltungsmitarbeiter, je nach Zuständigkeiten
- lokale Umwelt- und Naturschutzgruppen
- Stadtwerke
- öffentliche Meinungsbildner, darunter z.B. Presse, Kirchen, Gewerkschaften
- von geplanten Erneuerbare-Energien-Projekten direkt betroffene Anwohner
- Unternehmer und Handwerker, die möglicherweise von den Planungen profitieren
- Land- und Forstwirte als potenzielle Biomassezulieferer und als Grundstückseigentümer.







