Komm:Mag - Das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen

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Während in Berlin und Brüssel noch über den Weg ins regenerative Zeitalter diskutiert wird, nehmen viele Kommunen und Regionen die Energiewende bereits selbst in die Hand – zum Wohle ihrer Bürgerinnen und Bürger. Denn der Aus- und Aufbau einer regenerativen Energieversorgung passiert nicht irgendwo, sondern bei den und durch die Menschen vor Ort: in den Städten, Gemeinden und Landkreisen. Hier entstehen die Wind- und Solarparks, hier werden die Energiepflanzen angebaut und hier rüsten die Häuslebauer ihre Eigenheime für die Zukunft.

Diese „Energiewende von unten“ testet die Leitplanken der Bundespolitik auf ihre Praxistauglichkeit. Und die Praxis bringt Erfahrungswerte, die für den Umbau des Energiesystems entscheidend sind. Es ist wichtig, dass andere an den Projekten und Maßnahmen der Vorreiter partizipieren und so von den Vorteilen der Energiewende profitieren können. Im "Komm:Mag" werden Sie viele Beispiele für herausragende Kommunale Energieprojekte finden.

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Energiegenossenschaften - Bürger, Kommunen und lokale Wirtschaft in guter Gesellschaft

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Allein in den vergangenen fünf Jahren sind in Deutschland etwa 300 neue Genossenschaften im Bereich der Erneuerbaren Energien gegründet worden – Tendenz steigend. Der Erfolg der Energiegenossenschaften liegt auch am dezentralen Charakter der Erneuerbaren Energien, der jedem Bürger die Möglichkeit bietet, sich aktiv an Gemeinschaftsprojekten vor Ort zu beteiligen und damit einen aktiven Beitrag zum Umbau der Energieversorgung zu leisten.

Der vorliegende Band „Energiegenossenschaften - Bürger, Kommunen und lokale Wirtschaft in guter Gesellschaft“, welcher von der Agentur für Erneuerbare Energien gemeinsam mit dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband herausgegeben wird, zeigt die große Bandbreite der Energiegenossenschaften in Deutschland – organisiert durch Bürger, Landwirte und Unternehmen, aber auch durch Kirchen, Solarvereine, Belegschaften und Kommunen.

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Erneuerbare-Energien-Projekte in Kommunen

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Der Klimawandel ist ein globales Problem, der Klimaschutz für Städte und Gemeinden eine große Herausforderung. In Zeiten stetig steigender Öl-, Gas- und Strompreise bekommt die Frage der Energieversorgung auch aus finanziellen Gründen einen neuen Stellenwert. Der Umstieg auf Erneuerbare Energien schont nicht nur das Klima, sondern hat auch handfeste wirtschaftliche Vorteile: Er macht uns unabhängiger von Energieimporten und sichert Arbeitsplätze. Der Ausbau von Sonnen-, Wind und Bioenergie, Wasserkraft und Erdwärme funktioniert allerdings nicht ohne das Engagement auf kommunaler und regionaler Ebene. Den Bürgern in Deutschland ist die herausragende Bedeutung Erneuerbarer Energien längst bewusst. Eine große Mehrheit wünscht sich von den verantwortlichen Politikern vor Ort ein stärkeres Engagement für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Es liegt also an den Entscheidern vor Ort, diesen Rückhalt für entsprechende Aktivitäten zu nutzen. Die Grundlage dafür bildet ein umfassender Überblick über die Möglichkeiten von Kommunen, die Nutzung Erneuerbarer Energien voranzutreiben. Um kommunale Entscheidungsträger in ihrem Engagement für Erneuerbare Energien zu unterstützen, hat die Agentur für Erneuerbare Energien die Initiative für das Projekt „kommunal-erneuerbar“ ergriffen.

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Kraftwerke für Jedermann

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Dezentralität – auch als Konsequenz des Ausbaus Erneuerbarer Energien – ist eine große Chance. Der Wandel von einer zentralen Energieversorgung in Großkraftwerken hin zu kleinräumig verteilten Anlagen, die Strom, Wärme und Mobilität gleichzeitig produzieren, kann ein Leitbild einer künftigen Energiestrategie sein.

Aber welche Art und welches Maß von dezentraler Versorgung ist erstrebenswert? Welche Chancen und Herausforderungen sind mit dieser Entwicklung verbunden?

Der Sammelband "Kraftwerke für Jedermann" zeigt in fast zwei Dutzend Expertenbeiträgen alle relevanten Aspekte, dokumentiert den aktuellen Wissensstand und weist auf die offenen Baustellen, die einer weiteren Untersuchung bedürfen. Es kommen Wissenschaftler, Praktiker und Politiker zu Wort, die mit ihren Argumenten die aktuelle Debatte um Chancen und Herausforderungen prägen.

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Akzeptanz der Erneuerbaren Energien in der Deutschen Bevölkerung

Eine klare Mehrheit der Deutschen wünscht den weiteren starken Ausbau und unverminderte Förderung der Erneuerbaren Energien (EE). 95 Prozent der Bevölkerung halten den Ausbau und die verstärkte Nutzung der EE mindestens für "wichtig" oder sogar für "sehr bzw. außerordentlich wichtig".

Dieser hohe Wert, unter 1.002 Befragten bundesweit ermittelt, entspricht vergleichbaren Umfragen in den Vor­jahren, welche die Agentur für Erneuerbare Energien regelmäßig durchführen lässt. Dabei zeigen sich zwar regionale Unterschiede, die Zustimmung zu Erneuerbaren Energien ist aber generell in allen Bundesländern sehr hoch.

Dies gilt selbst dann, wenn die Erneuerbare-Energien-Anlagen in Wohnortnähe der Befragten errichtet werden, so das Ergebnis der Umfrage: Rund 65 Prozent der Bürger finden Ökostromkraftwerke in ihrer Nachbarschaft „sehr gut“ oder „gut“. Die konkrete Zustimmung liegt sogar noch höher, wenn die Befragten etwa mit Windenergie­anlagen oder Solarparks in ihrer unmittelbaren Wohnumgebung bereits Erfahrungen gemacht haben.

Sie können die Bröschüre unter folgendem Link downloaden: Akzeptanzumfrage

Erneuerbare Energien - ein Gewinn für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Dieses Renews Spezial zeigt, dass die Erneuerbaren Energien kein Treiber der Industriestrompreise sind, sondern dass die deutsche Industrie vielmehr vom Ausbau der Erneuerbaren profitiert:

Durch die niedrigen Grenzkosten von Wind- und Sonnenstrom sinken die Börsenstrompreise so stark, dass die ermäßigte EEG-Umlage der stromintensiven Industrie in Einzelfällen sogar überkompensiert werden kann und diese Unternehmen somit Nettoprofiteure sind.

Außerdem bietet die grüne Technologie neue Beschäftigungsfelder für klassische deutsche Industriebranchen. Chemie-, Glas-, Stahl- und Elektroindustrie profitieren von der steigenden Nachfrage nach EE-Anlagen und -Komponenten. Dabei ist der Erneuerbare-Energien-Markt sehr stabil und half so vielen Industrieunternehmen in Deutschland, der Wirtschaftskrise zu trotzen. Das Renews Spezial zeigt: Die Förderung Erneuerbarer Energien ist weniger eine Belastung als vielmehr ein Gewinn für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Sie können die Broschüre unter folgendem Link downloaden: Wirtschaftsstandort Deutschland.

Potenzialatlas Deutschland

Auf einer Fläche von 357.104 Quadratkilometern müssen hierzulande Landwirtschaft und Industrie, Wohngebäude und Verkehrswege Platz finden. Zunehmend beansprucht auch die Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energien Flächen – sei es durch Windparks, Bioenergie oder Solaranlagen. Schon werden vielerorts Bedenken gegen „Verspargelung“ und „Wildwuchs“ laut.

Was bedeutet der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien für die Flächenverfügbarkeit in Deutschland? Wie viel Fläche wird 2020 auf Energiepflanzen, Wind- und Solarparks entfallen? Der neue „Potenzialatlas Erneuerbare Energien 2020“ berechnet zum ersten Mal den Flächenverbrauch von heute und bis zum Jahr 2020 für alle Sparten der Erneuerbaren Energien.


Leider ist der Potenzialatlas aufgrund hoher Nachfrage mittlerweile vergriffen. Er kann jedoch als PDF heruntergeladen werden.

Sie könenn den Potenzialatlas hier downloaden.

Anbau von Energiepflanzen

Bioenergie wird aus dem Rohstoff Biomasse gewonnen. Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie in Form von Energiepflanzen, Holz oder Reststoffen wie z.B. Stroh, Biomüll oder Gülle. Der Anbau von Energiepflanzen ist damit eine Grundlage zur Nutzung von Bioenergie.

In diesem Hindergrundpapier soll dargestellt werden, welche Lösungsmöglichkeiten Energiepflanzen bieten und welche Potenziale sie für Energieversorgung und Klimaschutz bieten. Als Energiepflanzen werden alle nachwachsenden Rohstoffe bezeichnet, die eigens für die energetische Nutzung angebaut werden. Die geerntete Biomasse wird auf unterschiedlichen Nutzungspfaden für die Strom-, Wärme- und Kraftstoffversorgung aufbereitet.

Bioenergie ist unter den Erneuerbaren Energieträgern der Alleskönner: Sowohl Strom, Wärme als auch Treibstoffe können aus fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse gewonnen werden. Da Biomasse rund um die Uhr verfügbar und flexibel einsetzbar ist, kommt ihr eine bedeutende Rolle bei der Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien zu. Die Bioenergie bietet der Landwirtschaft ein zusätzliches Standbein – der Landwirt wird zum Energiewirt. Die dezentrale Nutzung der Bioenergie kann so die regionale Wertschöpfung stärken, Stoffkreisläufe schließen und Synergien vor Ort nutzen.

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Reststoffe für Bioenergie nutzen

Mit Bioenergie wird vor allem der Anbau von Energiepflanzen assoziiert, d.h. Pflanzen, die sich dafür eignen, Strom, Wärme oder Kraftstoffe zu gewinnen. Ebenso bedeutendsind als Rohstoff für Bioenergie jedoch Reststoffe. Biogene Reststoffe stammen nicht von Energiepflanzen, die mit dem Hauptziel der Energienutzung angebaut worden sind, sondern sind bei einer anderen, vorherigen Nutzung von Biomasse angefallen. Was auf den ersten Blick als Abfallprodukt erscheint, ist aber ein wertvoller Reststoff, der auchenergetisch genutzt werden kann. Reststoffe sind die zweite Säule der Bioenergie neben Energiepflanzen. Biogene Reststoffe sind z.B.


• Waldrestholz, das bei der Verarbeitung von Waldholz anfällt
• Nebenprodukte von Sägewerken (z.B. Sägemehl, Holzspäne)
• Altholz (z.B. Lagerpaletten aus Holz, alte Holzmöbel)
• Landschaftspflegematerial und Grünschnitt
• Ernterückstände (z.B. Stroh, Rübenblätter)
• tierische Exkremente (z.B. Gülle, Mist)
• Nebenprodukte der Lebensmittelproduktion (z.B. Kartoffelschalen) und
• andere organische Abfälle (z.B. Klärschlamm, Siedlungsabfälle)


Diese Hintergrundinformation zeigt die Möglichkeiten und Grenzen der Reststoffnutzung für Bioenergie auf. Eine Strategie zur Erschließung von Reststoffpotenzialen kann in diesem Rahmen jedoch nicht entwickelt werden.

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Biogas - Daten und Fakten

Hier finden Sie die aktuellsten Daten zu Biogas in Deutschland in den folgenden Bereichen (Stand: November 2009)

  • Energiebereitstellung
  • Anlagenzahl und räumliche Verteilung
  • Umsatz und Beschäftigung
  • Klimaschutz
  • Biogas im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2009
  • Direkteinspeisung von aufbereitetem Biogas

Der volle Durchblick in Sachen Bioenergie


Auf den ersten Blick erscheinen viele Vorbehalte gegenüber der Bioenergie plausibel. Doch dahinter verbirgt sich oft ein ganz anderes Bild.
Mit Daten und Fakten über den wichtigen Energieträger Biomasse erweitert
diese Broschüre den Blickwinkel zum vollen Durchblick.

Aktualisierte Auflage, Stand Juni 2011.

Der volle Durchblick in Sachen Energiepflanzen

Monokulturen und Gentechnik, Regenwaldzerstörung und Konkurrenz um Ackerflächen: Auf den ersten Blick erscheinen viele Vorbehalte gegenüber Energiepflanzen plausibel. Doch dahinter verbirgt sich oft ein ganz anderes Bild. Mit Daten und Fakten erweitert diese Broschüre den Blickwinkel zum vollen Durchblick.

Stand: Mai 2011.

Holzenergie - Bedeutung, Potenzial, Herausforderungen

 Auf rund 3,6 Milliarden Kubikmeter schätzt das bundeseigene von-Thünen-Institut die Holzvorräte in Deutschland – ein europäischer Spitzenwert. Aufgeschichtet auf einer Fläche von drei mal drei Metern würde diese Holzmenge bis zum Mond reichen. Wälder sind natürlich Ort der Erholung und Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Das Holz wird aber auch industriell genutzt – für Bauwerkstoffe und Möbel, für Verpackungen und die Papierherstellung. Und auch die energetische Nutzung gewinnt an Bedeutung. 6 Prozent des deutschen Wärmeverbrauchs und 2 Prozent des Stromverbrauchs wurden im vergangenen Jahr aus Restholz gedeckt – Tendenz steigend.

Auch für einen weiteren Ausbau der Holzenergie steht ausreichend heimisches Holz zur Verfügung. Das belegt das aktuelle Hintergrundpapier „Renews Spezial Holzenergie“ der Agentur für Erneuerbare Energien. Es analysiert den heutigen Holzverbrauch und zeigt bisher ungenutzte Potenziale auf. Die liegen dem Papier zufolge u.a. in der Nutzung von Waldrestholz, Alt- und Industrieholz und Landschaftspflegematerial. Auch der gezielte Anbau von schnellwachsenden Hölzern als sogenannte Kurzumtriebsplantage kann die steigende Nachfrage decken und die Agrarlandschaft ökologisch aufwerten. Klima- und Naturschutzaspekte beleuchtet das neue „Renews Spezial“ ebenfalls.

Erneuerbare Wärme

Beim Energieverbrauch in Deutschland fällt der Bereich Wärme am stärksten ins Gewicht. Mehr als die Hälfte des gesamten Endenergieverbrauchs (Strom, Wärme, Mobilität) entfallen auf das Heizen von Gebäuden und auf Prozesswärme für die Industrie. Dieser hohe Anteil liegt nicht zuletzt an häufigen Defiziten bei der Gebäudedämmung sowie dem verbreiteten Einsatz veralteter, ineffizienter Heizungsanlagen.

Nur 12 Prozent der rund 18 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland sind jünger als zehn Jahre und damit auf dem Stand der Technik.

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Kosten und Potenziale von Photovoltaik und solarthermischen Kraftwerken

Mit dieser Gegenüberstellung der beiden Arten solarer Stromerzeugung soll
anhand vergleichbarer Kennzahlen ein Überblick gegeben werden, der es erlaubt, Rückschlüsse auf die zukünftigen Entwicklungen beider Systeme zu ziehen und die Vorteilhaftigkeit und Einsatzmöglichkeiten in Ihrer jeweiligen Anwendung darzustellen.

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Solarparks - Chancen für die Biodiversität

Das Renews Spezial "Solarparks - Chancen für die Biodiversität" dokumentiert die Auswirkungen von Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Flora und Fauna. Es ergibt sich insgesamt ein positives Bild: Auf vormals intensiv genutzten Flächen wie Ackerflächen ist eine wesentliche Verbesserung zu erwarten. Aber auch auf Konversionsflächen lassen sich gute Erfolge erzielen. Seltene Pflanzen- und Vogelarten können von den geschaffenen „Ruhezonen“ profitieren. Der Bericht gibt anhand konkreter Praxisbeispiele zudem Empfehlungen für naturschutzfachlich sinnvolle Maßnahmen bei Planung, Bau und Betrieb.

Die vorliegenden Beobachtungen zeigen, dass die Nutzung der Solarenergie in Solarparks nicht nur gut für das Klima und die weitere Kostenreduktion sind, sondern auch zur Erhöhung der biologischen Vielfalt beitragen kann. So gehen Klimaschutz und Artenschutz Hand in Hand

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Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

In einer Studie haben das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und das Zentrum für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg (ZEE) untersucht, welchen Einfluss der Ausbau Erneuerbarer Energien auf Arbeitsplätze, Einkommen, Gewinne und Steuereinnahmen vor Ort haben.

Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien haben die Institute geprüft, inwieweit Kommunen von der Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien profitieren und welche Wertschöpfungseffekte je nach Ausbaugrad und Technologie ergeben können. Kommunen profitieren von der Nutzung Erneuerbarer Energien durch die Einsparung von fossilen Brennstoffkosten, die Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen und durch Steuer- und Pachteinnahmen. Die Studie schlüsselt die unterschiedlichen Wertschöpfungseffekte auf kommunaler Ebene auf und macht sie vergleichbar.

Die gesamte kommunale Wertschöpfung steigt von mindestens 6,8 Mrd. Euro im Jahr 2009 auf mindestens 12,3 Mrd. Euro im Jahr 2020, wenn der Ausbaugrad erreicht wird, den die AEE-/BEE-Branchenprognose erwartet. Dadurch werden im Jahr 2020 mindestens 33 Mrd. Euro fossile Brennstoffimporte vermieden.

Das Hintergrundpapier fasst die Ergebnisse der im September 2010 erschienenen Studie des IÖW und ZEE zusammen. Außerdem kann die Wertschöpfungsstudie als PDF herunterladen werden. Zusätzlich kann eine beispielhafte Abschätzung der kommunalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien im Rhein-Hunsrück-Kreis als PDF heruntergeladen werden.

Deutsche Version