PV-Freiflächenanlagen - Stimmen aus den Kommunen
Zahlreiche Kommunen setzen bereits zusätzlich zu den Aufdachanlagen örtlicher Privathaushalte auf Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Die Bürgermeister der Kommunen sind vom Erfolg und Nutzen ihrer Projekte überzeugt. Sie äußern sich hier zu ihren Erfahrungen.
„Wir sind stolz darauf, als Gemeinde bekannt zu sein, die sich für eine umweltschonende Energiegewinnung einsetzt. Photovoltaik-Freiflächenanlagen steigern unsere Gewerbesteuereinnahmen und unsere örtlichen Handwerker erhalten zusätzliche Aufträge.“
Wolfgang Schenk, Bürgermeister Stadt Lauingen/ Donau
"Mit der Solarfreilandanlage auf der Schwäbischen Alb nutzen wir die natürliche Ressource der Sonne, die allein ein 10.000-faches des Weltenergiebedarfs liefern kann. So verbinden wir die Gewinnung wertvoller Energie mit dem Schutz unserer Umwelt, denn beides ist unerlässlich. Erneuerbare Energien sind unerschöpflich, ungefährlich, sauber und umweltschonend. Deshalb ist es wichtig, dass umweltfreundliche Technologien trotz beachtlicher Investitionskosten konsequent gefördert werden."
Friedhelm Werner, Bürgermeister Stadt Laichingen
„Die zwei wichtigsten Aspekte des Solarparks für uns sind: Ein Militärgelände in eine zivile Nutzung zu überführen und dies zu verknüpfen mit der Ansiedlung zukunftsfähiger Technologien am Standort Brandis.“
Andreas Dietze, Bürgermeister Stadt Brandis
„Zur Einsparung von CO2-Emissionen beizutragen ist das Ziel unseres Solarparks. Durch die Nutzung der Solarenergie möchten wir in Görisried auf lange Sicht energieautark werden. Das bedeutet für uns konkret eine größere Versorgungssicherheit und Preisstabilität.“
Thea Barnsteiner, Bürgermeisterin Görisried
„Ich bin der Meinung, dass das EEG auf bayerischer Landesebene konterkariert wird. Planungsrechtliche Vorschriften sehen vor, dass Freiflächenanlagen ausschließlich im Anschluss an bereits bebaute Flächen, d. h. auf ausgewiesenen Bauflächen, errichtet werden dürfen. Für uns bedeutet das, dass wir den ursprünglich vorgesehenen Standort auf einem von außen nicht einzusehenden Hochplateau nicht nutzen dürfen. Daher müsste die Anlage näher an die Stadt herangerückt werden. Dies schürt aber Widerstand in der Gemeinde, den wir durch die ursprüngliche Standortwahl vermeiden wollten. Wir kämpfen nun dafür, dass die Anlage doch auf dem vorgesehenen Plateau errichtet werden darf.“
Joachim Neuß, Bürgermeister Auerbach in der Oberpfalz
„Zwar gab es anfangs auch Zweifel am Solarpark Lieberose, doch im Nachhinein muss ich sagen: Er ist ein Beweis dafür, dass Technik und Natur gut in Einklang gebracht werden können. Wenn im Herbst die Heide unter den Modultischen blüht und die Sonne darauf scheint, fügt sich der Solarpark perfekt in die Landschaft ein.“
Helmut Fries, Bürgermeister Turnow-Preilack
„Durch das ‚Umschmieden’ eines ehemaligen Munitionsdepots zu einer Solarfreiflächenanlage haben wir der positiven Entwicklung ‚von Schwertern zu Pflugscharen’ sozusagen noch einen draufgesetzt, hin zu Erneuerbaren Energien.“
Johann Pollinger, Bürgermeister Hemau
„Mit dem Bürger-Solarpark auf der Winterberger Remmeswiese sind wir unserem Ziel ein großes Stück näher gekommen, erste klimaneutrale Ferienregion in Deutschland zu werden. Wir wollen beweisen, dass Sonnenenergie auch in einem Skigebiet effektiv und wirtschaftlich genutzt werden kann. Ich bin sehr stolz auf unsere engagierten Bürger, die die Investitionskosten von einer Millionen Euro durch rein privates Kapital aufgebracht haben. Zudem werden wir dadurch unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt und unseren Kindern gerecht.“
Werner Eickler, Bürgermeister Stadt Winterberg
„Mit dem Solarpark Trais-Horloff auf dem Gebiet einer ehemaligen Braunkohlehalde können wir den Standort Hungen als umweltbewusste Kommune in Mittelhessen stärken. Neben der Verbesserung der kommunalen Einnahmen haben wir dadurch in der Bevölkerung eine Sensibilisierung für Erneuerbare Energien bewirkt.“
Klaus Peter Weber, Bürgermeister Stadt Hungen
„Eine saubere und lebenswerte Umwelt ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir haben hier eine enorme Verantwortung gegenüber unseren Nachfolgegenerationen. Gerade deshalb ist es wichtig, rechtzeitig auf Erneuerbare Energien zu setzen.“
Peter Felbermeier, Bürgermeister Haimhausen
„Unsere Stadt ist als Standort für umwelttechnische Stromerzeugung hessenweit führend. Neben einer der größten Biogaskraftwerke Europas und einiger kleinerer Solaranlagen trägt die Freiflächenanlage im Ortsteil Wicker einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung der Region bei. Hierzu wurde Sie auf dem Gelände einer ehemaligen Mülldeponie errichtet und macht damit aus einem schwer nutzbaren einen produktiven Standort. Insgesamt kann rund die Hälfte des Strombedarfs des Main-Taunus-Kreises mit sauberem Strom aus Wicker gedeckt werden.”
Michael Antenbrink, Bürgermeister Stadt Flörsheim am Main


















