Bioenergie richtig fördern lassen

Der Umbau der Energieversorgung zu einem System ohne klimaschädliche Emissionen findet nicht nur durch den Ausbau von Windrädern und Solaranlagen statt. Eine zweite große Herausforderung schlummert in den Kellern vieler Gebäude. Etwa 21 Millionen Heizungen werden in Deutschland betrieben – ein Großteil noch mit veralteter und kostentreibender Technik. Um aber in den Genuss der kostensenkenden Effekte neuer und regenerativer Heizungsanlagen zu kommen, bedarf es meist größerer Anfangsinvestitionen. Daher werden von öffentlicher Seite umfassende Förderungen angeboten, die bei den Startkosten unter die Arme greifen. Das vorliegende Hintergrundpapier stellt einige der wichtigsten Förderprogramme vor, welche auf Heizsystemen zugeschnitten sind, die mit biogenen Brennstoffen arbeiten.

 

Die Publikation kann ab sofort unter www.unendlich-viel-energie.de/shop als kostenloses Druckexemplar bestellt werden. Das pdf kann kostenfrei heruntergeladen werden: https://www.unendlich-viel-energie.de/media/file/581.AEE_RK_Bioenergie_Foerdern_Dez16.pdf

Die kommunale Wärmeplanung

Ein großer Teil der Treibhausgasemissionen in Deutschland liegt direkt oder indirekt im Wirkungsbereich der Kommunen. Mit der kommunalen Wärmeplanung verfügen sie über einen wirksamen Hebel, um die Energiewende im Heizungskeller in Deutschland voranzubringen und den Klimaschutz voranzubringen. Sie spielen bei der Wärmewende eine Doppelrolle als aktive Gestalter der Energieversorgung sowie als Mediatoren und Multiplikatoren zwischen der großen Vielfalt an beteiligten Akteuren. Sie sind oft zugleich Grundstückseigentümer für Netze und Anlagen, Energieabnehmer vor Ort sowie Gestalter der kommunalen Planungsinstrumente. Außerdem kann die Kommune durch ihr eigenes Handeln beim Klimaschutz eine Vorbildrolle einnehmen. Da es sich bei der Wärmeversorgung um ein hochkomplexes Feld handelt, sind oft eine schier unüberschaubare Vielzahl an Akteuren und deren Interessen involviert. Hier kann die Kommune Interessenkonflikte moderieren und konstruktive Lösungen voranzutreiben.

Die 32-seitige Publikation kann ab sofort unter www.unendlich-viel-energie.de/shop als kostenloses Druckexemplar bestellt werden. Das pdf kann kostenfrei heruntergeladen werden: www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/hintergrundpapiere/der-kommunale-waermeplan

Leitfaden - Argumente für die kommunale Wärmewende

Für alle Akteure, die sich auf kommunaler Ebene für den Umstieg auf regenerative Wärmequellen einsetzen, hat die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) die Vorteile übersichtlich im Leitfaden „Argumente für die kommunale Wärmewende“ zusammengestellt.

Die Publikation gibt Kommunalvertretern, aber auch Bürgern und Unternehmen argumentatives Rüstzeug an die Hand, indem sie die Vorteile der regenerativen Wärmeversorgung übersichtlich zusammenstellt. Für den Umstieg auf Erneuerbare Energien im Wärmebereich sprechen viele gute Gründe: Sie schützen das Klima, sind energieeffiziente Nachfolger für längst veraltete Heizkessel, verringern die Abhängigkeit von Rohstoffimporten, stärken die kommunale Wertschöpfung, werden staatlich gefördert und warten mit verlässlichen Preisen auch für die Zukunft auf. Erfolgreiche Good-Practice-Beispiele sowie eine Übersicht über Förderprogramme für regenerative Wärme, Energieeffizienz und kommunale Gebäudesanierung runden den Leitfaden ab.

Die achtseitige Publikation kann ab sofort unter www.unendlich-viel-energie.de/shop als kostenloses Druckexemplar bestellt werden.

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Stadtwerke und Bürgerbeteiligung

Den Umbau unseres Energiesystems – weg von einzelnen zentralen Großkraftwerken in der Hand weniger Konzerne hin zu Millionen dezentraler, erneuerbarer Stromerzeuger – haben bislang in erster Linie engagierte Bürger, Landwirtschaft und Mittelständler gestemmt. Es stellt sich aber die Frage, welche Möglichkeiten diese Akteure künftig haben werden? In jedem Fall wird es zunehmend wichtig, Kraft und Engagement zu bündeln, um möglichst viel zu bewegen. Gemeinsam können Stadtwerke, Kommunen und Bürger lokale Potenziale erfolgreich nutzen und so für Wertschöpfungseffekte in ihrer Region sorgen. Die vorliegende Publikation, welche der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der VKU, die AEE, die Deutschen Kreditbank AG und die Kanzlei von Bredow Valentin Herz gemeinsam erstellt haben, zeigt beispielhaft die große Vielfalt gemeinschaftlicher Projekte und erklärt zudem den komplexen Kontext.

Die Publikation kann ab sofort unter www.unendlich-viel-energie.de/shop als kostenloses Druckexemplar bestellt werden.

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Leitfaden - Ein Netzwerk für die Wärmewende

Mit der neuen Planungshilfe „Ein Netzwerk für die Wärmewende“ informiert die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) Kommunen und Bürger, wie sie ein lokales Netzwerk gründen können, um eine regenerative Wärmeversorgung auf kommunaler Ebene strategisch anzugehen.

Der kurze Leitfaden vermittelt auf acht Seiten einen Überblick, wie ein Netzwerk zur Förderung der lokalen Wärmeversorgung auf Basis von Bioenergie und anderen Erneuerbaren Energien angestoßen werden kann.

Zielgruppen der Publikation sind all jene, die eine strategische Planung der erneuerbaren Wärmeversorgung auf lokaler Ebene anstreben, also zum Beispiel Kommunalvertreter, Energiegenossenschaften oder Bürger und Betriebe.

Die achtseitige Publikation kann ab sofort unter www.unendlich-viel-energie.de/shop als kostenloses Druckexemplar bestellt werden.

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Ergebnisse der Umfrage unter Energie-Kommunen 2016

Die Agentur für Erneuerbare Energien befragt jährlich Energie-Kommunen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien vor Ort. 2016 fokussiert die Umfrage das Thema Wärme und dabei besonders das Thema der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen für die Wärmenutzung. Die 100 Energie-Kommunen wurden vor allem nach den Betätigungsfeldern, der Veränderung des Engagements von Seiten der Energie-Kommunen sowie der allgemeinen Bewertung der politischen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien vor Ort gefragt.

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Klimaschutz zahlt sich aus

Vor allem der ländliche Raum ist Nutznießer des dezentralen Ausbaus, denn hier stehen genügend Flächen zur Verfügung, etwa für den Anbau von Energiepflanzen oder der Nutzung von Holz als wichtiger Energieträger. Die ländlichen Strukturen bieten vielerorts auch die Möglichkeit, Nahwärmenetze gemeinschaftlich zu verlegen, die meist eine optimale Ergänzung für den effizienten Betrieb einer Biogasanlage darstellen. Die Investitionen, welche im ländlichen Raum getätigt werden, sorgen für positive wirtschaftliche Effekte und stärken regionale Wirtschaftskreisläufe. Kommunale Wertschöpfung ist eine wichtige Triebfeder für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und zeigt, wie erfolgreich die Energiewende gestaltet werden kann.

Inwieweit Kommunen von der Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien profitieren und wie sich die Wertschöpfungseffekte je nach Ausbaugrad und Technologie entwickeln könnenBMEL-Förderlogo, war bisher wenig bekannt. Die komplexen Wertschöpfungsketten Erneuerbarer Energien sind selten vollständig innerhalb der Grenzen einer einzigen Kommune angesiedelt und damit schwierig zu differenzieren.

Das vorliegende Hintergrundpapier führt in das Thema der Wertschöpfung ein, vertieft die kommunalen Aspekte und veranschaulicht die Wertschöpfungseffekte mit einem Schwerpunkt auf der Bioenergie anhand der Ergebnisse, welche die Bioenergie-Regionen mit Hilfe des Online-Wertschöpfungsrechners errechnet haben. 

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Mehr kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

Die Energieversorgung Deutschlands ist im Wandel. Sichtbare Zeichen sind die Solaranlagen auf den Dächern, die Windräder an den Autobahnen oder die Biogasanlagen in den Dörfern. Auch die Wärmeversorgung verändert sich. In Rathäusern, Unternehmen und Eigenheimen lösen Wärmepumpen oder Pelletheizungen fossile Heizungsanlagen ab. Kurzum: Unsere Energieversorgung wird zunehmend regenerativ und damit auch immer dezentraler.  Der vorliegende Renews Kompakt umreißt die wichtigsten, kommunalen Handlungsfelder bezüglich des Ausbaus Erneuerbare Energien und stellt den kostenlosen AEE-Wertschöpfungsrechner vor. 

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KOMM:MAG - das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen 2016

Erneuerbare Energien ermöglichen es, Strom und Wärme als regionales Produkt zu nutzen. Die neue Ausgabe unseres Jahresmagazins für Erneuerbare Energien in Kommunen widmet sich diesem Thema im Schwerpunkt "Energie vor Ort verbrauchen". Erfolgreiche Beispiele regionaler Selbstversorgung mit Erneuerbaren Energien zeigen die Vielfalt der Ansätze auf diesem Gebiet. Interview, Gast- und Technikbeiträge runden das Heft ab.

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KOMM:MAG - Das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen 2015

90 Prozent der Wärmeversorgung ist in Deutschland immer noch fossil. Doch viele Energie-Kommunen in ganz Deutschland machen vor, wie dieses riesige Potenzial erschlossen werden kann. Das aktuelle KOMM:MAG, das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen,  herausgegeben von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), widmet sich der kommunalen Wärmewende.

Die Möglichkeiten der kommunalen Wärmewende reichen von Pelletheizungen und Wärmepumpen in öffentlichen Gebäuden, wie Schulen oder Turnhallen, über biogasbetriebene Blockheizkraftwerke, die gemeinsam mit solarthermischen Anlagen Wärmenetze versorgen. Erneuerbare Wärme nutzt die Potenziale vor Ort und sorgt so für Wertschöpfungseffekte in der Region. Im diesjährigen KOMM:MAG stellt die AEE daher viele kommunale Beispiele vor, die die kommunale Wärmewende erfolgreich umsetzen.

Neben  der Wärmewende, Neuem aus den Energie-Kommunen und technischen Rubriken diskutieren im diesjährigen KOMM:MAG BEE-Präsident Fritz Brickwedde und Staatssekretär Rainer Baake die Auswirkungen des EEG 2014 auf die kommunale Energiewende.

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KOMM:MAG - Das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen 2014

In der aktuellen Ausgabe des KOMM:MAG widmet sich die Agentur für Erneuerbare Energien in einem Schwerpunkt regenerativen Energieprojekten in kommunaler Hand. Die Ausgabe 2013/2014 des KOMM:MAG fokussiert sich auf die Kommunen und kommunalen Unternehmen in ihrer Rolle als Betreiber von Anlagen der Erneuerbaren Energien. Unter dem Titel „Erneuerbare Energien in kommunaler Hand“ vereint das KOMM:MAG viele unterschiedliche Erfolgsbeispiele. Die Praxis zeigt, dass es nicht einen Universalweg für alle Kommunen gibt, sondern sich viele, ganz unterschiedliche Möglichkeiten bieten. Manche Kommunen haben ein starkes Stadtwerk an ihrer Seite, andere eine sehr engagierte Bürgerschaft, und für wieder andere bietet die interkommunale Zusammenarbeit neue Gestaltungsspielräume.

KOMM:MAG - das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen bietet darüber hinaus die anschauliche Fachrubrik „Wie funktioniert“, die spannende KOMM:VERSATION zwischen VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck und dem Energieexperten Prof. Dr. Uwe Leprich sowie einen Blick über den Tellerrand nach Europa und Japan.

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KOMM:MAG - Das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen 2013

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Landwirte betreiben Windmühlen und Biogasanlagen, Hausbesitzer versorgen über ihre private Solaranlagen sich selbst und die Nachbarn oder haben ihre Ölheizung durch eine Wärmepumpe oder einen Pelletofen getauscht. Viele Menschen sind auch über Klimasparbriefe oder Fonds an größeren Wind- oder Solarparks beteiligt oder haben Anteile über eine GmbH & Co. KG oder eine Energiegenossenschaft. Die Energie- wende in Deutschland ist eine Bürgerenergiewende. Die Ausgabe 2012/2013 des KOMM:MAG widmet sich dieser Bürgerenergiewende mit einem Schwerpunkt. Es finden sich viele Beispiele, die zeigen, wie die Bürger selbst die Energiewende umsetzen oder sich in die Planung der Projekte vor Ort einbringen können.

KOMM:MAG - das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen bietet viele spannende Beispiele und Fachartikel, vom Smart Grid bis zum "Erneuerbaren" Bier, von Maßnahmen zur Energieversorgung und Effizienz in einer historischen Altstadt bis hin zu Wind im Wald.

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Komm:Mag - Das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen

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Während in Berlin und Brüssel noch über den Weg ins regenerative Zeitalter diskutiert wird, nehmen viele Kommunen und Regionen die Energiewende bereits selbst in die Hand – zum Wohle ihrer Bürgerinnen und Bürger. Denn der Aus- und Aufbau einer regenerativen Energieversorgung passiert nicht irgendwo, sondern bei den und durch die Menschen vor Ort: in den Städten, Gemeinden und Landkreisen. Hier entstehen die Wind- und Solarparks, hier werden die Energiepflanzen angebaut und hier rüsten die Häuslebauer ihre Eigenheime für die Zukunft.

Diese „Energiewende von unten“ testet die Leitplanken der Bundespolitik auf ihre Praxistauglichkeit. Und die Praxis bringt Erfahrungswerte, die für den Umbau des Energiesystems entscheidend sind. Es ist wichtig, dass andere an den Projekten und Maßnahmen der Vorreiter partizipieren und so von den Vorteilen der Energiewende profitieren können. Im "Komm:Mag" werden Sie viele Beispiele für herausragende Kommunale Energieprojekte finden.

Hier können Sie das KOMM:MAG 2012 downloaden.


Planungsrecht & Erneuerbare Energien

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der daraus resultierende Umbau der Energielandschaft in Deutschland stellt die Raumplanung vor neue Herausforderungen. Denn die räumliche Inanspruchnahme von Erneuerbare-Energien-Anlagen konkurriert mit anderen räumlichen Nutzungsansprüchen, wie etwa Wohn-, Erholungs- und Naturschutzgebieten. Somit kommt der Raumplanung eine entscheidende Rolle zu: die Harmonisierung sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Interessen. Das Hintergrundpapier Planungsrecht & Erneuerbare Energien liefert einen notwendigen Beitrag zum Verständnis von Raumplanung und informiert über aktuelle Gesetzgebung im Planungsrecht und potenzielle Handlungsmöglichkeiten, die sich daraus für Kommunen und Projektentwickler ergeben.

Hier können Sie das Renews Spezial 62: Planungsrecht und Erneuerbare Energien downloaden.

Akzeptanz und Bürgerbeteiligung für Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien haben in den letzten Jahren in Deutschland eine rasante Entwicklung  genommen. Ihr Anteil am Bruttostromverbrauch stieg von 6,8 Prozent im Jahr 2000 auf ca. 25 Prozent  in 2012.  Auch im Wärmebereich konnten die regenerativen Energien zulegen. Mitte 2012 waren in Deutschland 22.664 Windenergieanlagen, 1,22 Millionen Photovoltaikanlagen, 1,66 Millionen Solarkollektoren und 7.520 Biogasanlagen in Betrieb.  Spätestens seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist die deutsche Energiewende in aller Munde. Bürger, Parteien und Verbände begrüßen die Neuausrichtung der Energieversorgung mit großer Mehrheit und betrachten diese als notwendig.

Die Erneuerbaren Energien erfreuen sich in Bevölkerungsumfragen einer großen Beliebtheit. Trotzdem gibt es teilweise Proteste von Anwohnern gegen Windparks, Biogasanlagen oder den Neubau von Hochspannungsleitungen. Auch die Kosten des Ausbaus der regenerativen Energien und den damit verbundenen Anpassungen der Energieinfrastruktur werden kontrovers diskutiert.

Hier können Sie das Renews Spezial 60: Akzeptanz und Bürgerbeteiligung für Erneuerbare Energien downloaden.

Erneuerbare Wärme

Beim Energieverbrauch in Deutschland fällt der Bereich Wärme am stärksten ins Gewicht. Mehr als die Hälfte des gesamten Endenergieverbrauchs (Strom, Wärme, Mobilität) entfallen auf das Heizen von Gebäuden und auf Prozesswärme für die Industrie. Dieser hohe Anteil liegt nicht zuletzt an häufigen Defiziten bei der Gebäudedämmung sowie dem verbreiteten Einsatz veralteter, ineffizienter Heizungsanlagen.

Nur 12 Prozent der rund 18 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland sind jünger als zehn Jahre und damit auf dem Stand der Technik.

Hier können Sie das Renews Spezial 63: Erneuerbare Wärme downloaden.

Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

In einer Studie haben das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und das Zentrum für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg (ZEE) untersucht, welchen Einfluss der Ausbau Erneuerbarer Energien auf Arbeitsplätze, Einkommen, Gewinne und Steuereinnahmen vor Ort haben. Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien haben die Institute geprüft, inwieweit Kommunen von der Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien profitieren und welche Wertschöpfungseffekte je nach Ausbaugrad und Technologie ergeben können. Kommunen profitieren von der Nutzung Erneuerbarer Energien durch die Einsparung von fossilen Brennstoffkosten, die Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen und durch Steuer- und Pachteinnahmen.

Das Hintergrundpapier fasst die Ergebnisse der im September 2010 erschienenen Studie des IÖW und ZEE zusammen. Außerdem kann die Wertschöpfungsstudie als PDF herunterladen werden. Zusätzlich kann eine beispielhafte Abschätzung der kommunalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien im Rhein-Hunsrück-Kreis als PDF heruntergeladen werden.

Hier können Sie das Renews Spezial 46: Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien downloaden.


Großteil der Erneuerbaren Energien kommt aus Bürgerhand

Das AEE-Hintergrundpapier zeigt auf, welche Bedeutung Bürger für den Ausbau der Erneuerbaren haben.

Die Energiewende ist nicht nur eine technologische Wende, sondern auch ein gesellschaftlicher Umbruch. Mit wachsenden Anteil an Energie aus Sonne, Wind, Biomasse & Co. hat sich auf dem Energiemarkt eine Vielfalt von Akteuren eingestellt: Wo jahrzehntelang wenige Energieversorger den Energiemarkt dominierten, agieren seit einigen Jahren immer mehr Privatleute, Landwirte und Genossenschaften. Die im Oktober 2013 erschienene Kurzstudie „Definition und Marktanalayse von Bürgerenergie in Deutschland“ im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien beleuchtet nun erstmals die Bedeutung dieser „Bürgerenergie“.

Hier können Sie das Renews Kompakt Großteil der Erneuerbaren Energien kommt aus Bürgerhand downloaden.

Energiegenossenschaften gewinnen an Bedeutung

Die Energiewende ist dezentral. Anders als bei fossilen und nuklearen Großkraftwerken werden Erneuerbare Energien wie Photovoltaik, Windkraft, Biogas & Co. größtenteils lokal in den Kommunen vor Ort bereitgestellt. Wichtige Akteure in diesem Gefüge sind die Bürger. Sie installieren nicht nur Solarmodule auf dem eigenen Dach und betreiben einen Pelletofen im Keller, sondern sie schließen sich zunehmend in eingetragenen Genossenschaften (eG) zusammen, um umfangreiche Projekte selbst und vor Ort in die Hand zu nehmen.

Der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV) führte zwischen Januar und März 2013 das zweite Jahr in Folge eine Umfrage unter den Mitgliedsgenossenschaften durch, die sich im Bereich Erneuerbare Energien betätigen. Die in diesem Renews Kompakt zusammengefassten Ergebnisse der Umfrage zeigen, wie sich die bürgerlich getragenen Energiegenossenschaften zu einem bedeutenden Faktor in der dezentralen Energiewende entwickeln.

Hier können Sie das Renews Kompakt Energiegenossenschaften gewinnen an Bedeutung downloaden.


Energiegenossenschaften - Bürger, Kommunen und lokale Wirtschaft in guter Gesellschaft

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Allein in den vergangenen fünf Jahren sind in Deutschland mehr als 500 neue Genossenschaften im Bereich der Erneuerbaren Energien gegründet worden – und dieser Trend hält weiter an. Der Erfolg der Energiegenossenschaften liegt auch am dezentralen Charakter der Erneuerbaren Energien, der jedem Bürger die Möglichkeit bietet, sich aktiv an Gemeinschaftsprojekten vor Ort zu beteiligen und damit einen aktiven Beitrag zum Umbau der Energieversorgung zu leisten.

Der vorliegende und aktualisierte Band „Energiegenossenschaften - Bürger, Kommunen und lokale Wirtschaft in guter Gesellschaft“, welcher von der Agentur für Erneuerbare Energien gemeinsam mit dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband herausgegeben wird, zeigt die große Bandbreite der Energiegenossenschaften in Deutschland – organisiert durch Bürger, Landwirte und Unternehmen, aber auch durch Kirchen, Solarvereine, Belegschaften und Kommunen.

Hier können Sie das Renews Kompakt Energiegenossenschaften downloaden.

Wertschöpfungsrechner

Kostenloser Rechner gibt Orientierung zur Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien.

Kommunalatlas

Alle Vorreiter einer vollständigen Versorgung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland auf
einen Blick.