Solarthermie

Die Solarthermie kann z.B. die Betriebskosten in Schwimmbädern, Kindergärten oder Altenheimen reduzieren. Auch im kommunalen Wohnungsbau ist der Einsatz von Solarthermieanlagen vorteilhaft. Sie reduzieren die Betriebskosten für die Mieter, was gerade in Zeiten immens steigender Energiepreise den Wert der Wohnungen erhöht. In Berlin setzt die Wohnbaugesellschaft DEGEWO in vielen ihrer Gebäude auf Solarwärmeanlagen („Solare Sanierung“). Die Investitionskosten werden zwar über die Modernisierungsumlage auf die Kaltmiete umgelegt, durch die eingesparten Energiekosten ist das Ganze für die Mieter aber warmmietenneutral. Bei einer typischen Solaranlage zur Brauchwassererwärmung für einen Vier-Personen-Haushalt liegen die Investitionskosten inklusive Montage bei 4.000 bis 6.000 Euro, eine Anlage zur Heizungsunterstützung gibt es für etwa 10.000 Euro.

Solarsiedlung: Neckarsulm-Amorbach
Neckarsulm nimmt in Europa eine Spitzenposition bei der Nutzung von Solarenergie ein. Eindrucksvollstes Projekt ist die Solarsiedlung Neckarsulm-Amorbach: Knapp 6.500 Quadratmeter Sonnenkollektoren versorgen knapp 300 Wohnungen, eine Schule und ein Einkaufszentrum mit Wärme. Necharsulm ist als "Energie-Kommune" ausgezeichnet worden.

Funktionsweise einer Solarthermie-Anlage.

Weitere Informationen

Smart Heat

Flash ist Pflicht! Das intelligente Nahwärmenetz der Energie-Kommune Dollstein wird im Sommer fast vollständig erneuerbar, mit Energie aus der Sonne betrieben. Auch im Winter sorgt das ausgeklügelte System für einen hocheffizienten und klimafreundlichen Betrieb.